Datenschutzerklärung

Was Tappsy verarbeitet, wozu, und wie lange

Entwurf. Dieser Text beschreibt technisch zutreffend, was die Anwendung tatsächlich tut. Die rechtliche Bewertung — Rechtsgrundlagen, Formulierungen, Vollständigkeit — muss vor dem Livegang geprüft werden.

Verantwortlicher

IT-Projekt Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Tieflandstraße 53, 12621 Berlin. Kontakt: info@dev-berlin.de

Wenn du eine Fahrzeugkarte aufrufst

Jeder Aufruf einer Karte wird als Ereignis gespeichert, damit der Fahrzeughalter sehen kann, wie oft sein Fahrzeug gescannt wurde. Dabei werden erfasst: Zeitpunkt, aufgerufener Tag und das zugehörige Fahrzeug, die Art des Zugriffs, die Geräteklasse (iOS, Android, sonstige) sowie ein Kennzeichen, ob es sich um einen automatisierten Zugriff handelt.

Zusätzlich wird ein Pseudonym gebildet — ein Prüfwert aus IP-Adresse und Browserkennung. Es dient ausschließlich der Missbrauchsabwehr: Ohne ein solches Merkmal ließen sich weder Nachrichtenfluten begrenzen noch einzelne Absender sperren. Das Pseudonym wechselt täglich, weil das Salz das Datum enthält. Eine Wiedererkennung über Tage hinweg ist damit ausgeschlossen; dafür gibt es ausschließlich den nachfolgend beschriebenen Weg über deine Einwilligung.

Die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert. Rohe Zugriffsereignisse werden nach 90 Tagen gelöscht; erhalten bleiben nur Tageszahlen ohne Personenbezug.

Wiedererkennung — nur mit deiner Einwilligung

Beim ersten Aufruf einer Karte fragt Tappsy, ob dein Gerät wiedererkannt werden darf. Sagst du ja, werden zwei Werte in Cookies auf deinem Gerät gespeichert: deine Entscheidung selbst und eine zufällig erzeugte Kennung. Aus dieser Kennung berechnet der Server für jedes Fahrzeug einen eigenen Prüfwert und speichert nur diesen am Zugriffsereignis. So kann der Halter sehen, wie viele verschiedene Menschen sein Fahrzeug gescannt haben. Weil der Prüfwert je Fahrzeug anders ausfällt, lässt sich auch aus der Datenbank nicht ablesen, welche Fahrzeuge dieselbe Person gescannt hat.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Paragraph 25 Absatz 1 TDDDG und Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO. Sagst du nein, wird nichts gespeichert und nichts abgelegt; die Karte funktioniert unverändert, dein Aufruf zählt dann nur als Zahl. Beide Cookies laufen nach 180 Tagen ab, danach wird erneut gefragt.

Du kannst deine Einwilligung jederzeit widerrufen: Am Fuß jeder Fahrzeugkarte steht dafür der Link „Einwilligung". Beim Widerruf wird die Kennung von deinem Gerät gelöscht. Bereits gezählte Ereignisse bleiben bestehen — sie enthalten nur den Prüfwert, der ohne die gelöschte Kennung niemandem mehr zugeordnet werden kann. Ebenso wirksam ist es, die Cookies im Browser zu löschen.

Unabhängig davon setzt die Anwendung zwei technisch notwendige Cookies (tappsy-session und XSRF-TOKEN). Sie sichern das Absenden von Formularen — Nachricht an den Halter, Einwilligung selbst — gegen Missbrauch von fremden Seiten ab, enthalten keine Angaben zu deiner Person und werden nach Paragraph 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG ohne Einwilligung gesetzt.

Wenn du dem Fahrzeughalter schreibst

Gespeichert werden der Inhalt deiner Nachricht, der Zeitpunkt und — sofern du angemeldet bist — dein Konto. Ohne Konto wird nur das oben beschriebene Pseudonym hinterlegt. Der Fahrzeughalter erfährt weder deinen Namen noch deine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Ohne Konto kann der Halter dir nicht antworten, weil du technisch nicht erreichbar bist. Nachrichten kannst du in der App löschen; der Halter kann sie ebenfalls löschen.

Benachrichtigungen

Ereignisse an deinen Fahrzeugen — ein Scan, ein Hinweis, eine Nachricht — werden als Benachrichtigung in deinem Konto festgehalten, damit du sie in der App nachlesen kannst. Gespeichert werden der Anlass, der Zeitpunkt und ein kurzer Text; die Zeile bleibt lesbar, auch wenn der Anlass selbst später gelöscht wird.

Wer gescannt hat, steht dort nicht. Der Halter erfährt, dass sein Fahrzeug entdeckt wurde, nicht von wem. Was du überhaupt mitgeteilt bekommen willst, stellst du in der App je Art des Ereignisses selbst ein. Benachrichtigungen werden nach 90 Tagen gelöscht — sie sind ein Hinweis auf etwas Aktuelles und danach keiner mehr.

Dein öffentliches Profil

Du kannst dein Profil auf „Öffentlich" stellen. Dann ist es unter tappsy.de/@deinname ohne Konto abrufbar — mit Anzeigename, Benutzername, Bio, Region, deinen öffentlichen Fahrzeugen und, sofern beides freigegeben ist, deiner Gruppe. Alles andere bleibt draußen: Ein Fahrzeug auf „Nur Tappsy-Nutzer" erscheint dort nicht.

Die Einstellung ist freiwillig und jederzeit umkehrbar. Die Vorgabe ist „Nur Tappsy-Nutzer" — ohne dein Zutun entsteht keine öffentliche Seite. Suchmaschinen werden gebeten, diese Seiten nicht aufzunehmen; darauf, ob sie sich daran halten, hat Tappsy keinen Einfluss, und bereits abgerufene Seiten können in fremden Zwischenspeichern verbleiben.

Wer dein Profil oder eine Fahrzeugkarte im Web aufruft, wird dabei nicht gezählt und nicht wiedererkannt: Diese Seiten erzeugen kein Zugriffsereignis. Umgekehrt erfährst du also auch nicht, wer sie angesehen hat.

Wenn du ein Konto anlegst

Gespeichert werden Name, E-Mail-Adresse und ein Prüfwert deines Passworts (das Passwort selbst nicht). Dazu kommen die von dir eingetragenen Fahrzeugdaten, Bilder und Einstellungen.

Du kannst dein Konto jederzeit in der App löschen. Es wird zunächst gesperrt und nach 30 Tagen Karenzzeit endgültig entfernt — samt Fahrzeugen, Bildern und Nachrichten. Die Karenzzeit gibt es, damit eine versehentliche Löschung nicht sofort unumkehrbar ist. Zugriffsereignisse bleiben als reine Zahl erhalten, verlieren dabei aber jeden Bezug zu dir.

Bilder

Hochgeladene Fotos werden serverseitig verkleinert und neu kodiert. Dabei werden sämtliche Metadaten entfernt, insbesondere GPS-Koordinaten. Fotos vom eigenen Auto entstehen häufig zu Hause — diese Information soll nicht mit der Karte veröffentlicht werden.

Was du selbst veröffentlichst

Für jede Angabe an deinem Fahrzeug legst du selbst fest, wer sie sehen darf: alle, angemeldete Tappsy-Nutzer, oder nur du. Kennzeichen und Kilometerstand sind von vornherein privat. Was du auf öffentlich stellst, ist für jeden sichtbar, der dein Auto scannt — auch für Suchmaschinen, sofern sie die Seite finden.

Fahrzeugtypdaten

Für die Suche über die Schlüsselnummern aus dem Fahrzeugschein nutzt Tappsy ein Verzeichnis des Kraftfahrt-Bundesamts. Es enthält ausschließlich technische Typdaten und keine personenbezogenen Angaben. Deine Schlüsselnummern werden nur gespeichert, wenn du sie einträgst.

Hosting

Die Anwendung läuft auf einem Server der IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland. Der Serverstandort ist Deutschland.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Wende dich dafür an die oben genannte Adresse.

Bei anonymen Zugriffen können wir dich mangels Identifizierbarkeit nicht zuordnen — eine Auskunft zu einzelnen Scan-Ereignissen ist deshalb nicht möglich. Das ist kein Versäumnis, sondern Folge der Datensparsamkeit.